Nordenham empfängt Emden

von Thorsten Sanders

Die Handballer der HSG wollen den Klassenerhalt in der Weser-Ems-Liga perfektmachen. Coach Holitschke muss auf drei Spieler verzichten.
NORDENHAM Mit dem Klassenerhalt dicht vor Augen reisen die Weser-Ems-Liga-Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham am Sonnabend zum Viertletzten HSG Emden. Um 18 Uhr könnte die Mannschaft von Trainer Christoph Holitschke endgültig alle Zweifel beseitigen.

Holitschke geht ohnehin davon aus, dass der Klassenerhalt fest steht. „Rein rechnerisch können wir zwar noch absteigen, aber die Mannschaften hinter uns haben noch schwere Restprogramme zu bewältigen“, sagt er. Um aber alles klar zu machen, sollten schon noch zwei Punkte her – am liebsten schon am Sonnabend in Emden.

Beide Kontrahenten taten sich am vergangenen Spieltag gegen die beiden Kellerkinder schwer. Während aber die Nordenhamer ihr Heimspiel gegen den Vorletzten HSG Harpstedt/Wildeshausen trotz mäßiger Vorstellung mit 39:31 gewannen, musste sich Emden mit einem 28:28-Unentschieden beim Schlusslicht TuS Holthusen begnügen.

„Vor allem in der Deckung müssen wir uns unbedingt steigern“, sagt Holitschke mit einem kurzen Blick zurück auf’s Harpstedt-Spiel. Die Rückkehr von Torhüter Fabian Tieding und von Malte Clari könnte mehr Stabilität verleihen. Dafür fallen Rene Stuhrmann, Kevin Hünnekens und Michael Goslawski aus.

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Nordenham gewinnt trotz schwacher Abwehrleistung

Weser-Ems-Ligist landet glanzlosen 39:31-Heimsieg gegen Harpstedt/Wildeshausen

von Thorsten Sanders

Christoph Holitschke hört am Ende der Saison als Trainer auf. Daniel Pargmann wird sein Nachfolger.
NORDENHAM Vier Spieltage vor dem Saisonende in der Weser-Ems-Liga haben sich die Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham wohl endgültig den Klassenerhalt gesichert. Das Heimspiel gegen den Vorletzten HSG Harpstedt/Wildeshausen gewann die Mannschaft von Trainer Christoph Holitschke am Sonnabend mit 39:31 (15:11). Mit 23:21 Punkten belegen die Nordenhamer weiterhin den siebten Tabellenplatz.

Für Holitschke werden die letzten vier Spiele zur Abschiedstournee. „Ich habe für den Sommer mein Traineramt zur Verfügung gestellt, weil ich mehr Zeit mit meiner kleinen Familie verbringen möchte“, begründete der frischgebackene Vater seinen Rücktritt. Daniel Pargmann wird ab der kommenden Spielzeit Holitschkes Part übernehmen.

Verwöhnt wurde der scheidende Coach von seiner Mannschaft gegen Harpstedt nicht. „Unser Sieg war zwar nie gefährdet, aber richtig schön herausgespielt war er auch nicht“, sagte er. Besonders die Defensive inklusive Torhüter Timon Hünnekens spielte unter ihrem Niveau. Die Gäste, die nur mit sieben Feldspielern anreisten, kamen zu vielen einfachen Toren. Mindestens genauso ärgerlich war die Verletzung von Michael Goslawski. Nach einer Viertelstunde knickte der Linkshänder um und konnte nicht mehr weiterspielen.

Und doch war der Vorletzte nicht in der Lage, den Nordenhamern Paroli zu bieten. Spätestens nach dem Seitenwechsel baute der Gastgeber seinen ohnehin schon vorhandenen Vorsprung kontinuierlich aus.

Gleichwohl steht fest: Am kommenden Wochenende muss bei der HSG Emden eine Leistungssteigerung her, um bestehen zu können. So einfach wie gegen Harpstedt wird es dort garantiert nicht werden.

HSG: T. Hünnekens – Stöcker (12/3), Patzke (8), Stuhrmann (7), Böger (4), Redeker (3), Geil (2), Mehrtens (2), Goslawski (1), Palm, Pargmann, Weibert.

Spielstationen: 3:3 (7.), 10:4 (19.), 15:11 (30.), 20:13 (36.), 26:19 (43.), 34:25 (52.), 39:31 (60.).

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Personalnot kostet Nordenham Punkte

Weser-Ems-Ligist verliert auswärts gegen Grüppenbühren/Bookholzberg III mit 22:31

von Thorsten Sanders

Die Mannschaft von Trainer Christoph Holitschke hatte große Probleme mit Ralph Ohlebusch. Mit 21:21 Punkten ist sie Tabellensiebter.
BOOKHOLZBERG/NORDENHAM Wenig zu bestellen hatten die Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham am Sonnabend bei ihrem Gastspiel bei der HSG TSV Grüppenbühren/Bookholzberger TB III. Der Weser-Ems-Ligist verlor deutlich mit 22:31 (13:18). Die zahlreichen Ausfälle hatten einen Erfolg nahezu unmöglich gemacht.

Malte Clari, Hauke Mehrtens, Kevin Hünnekens, Lukas Redeker und Rene Strahlmann – allesamt gestandene Spieler, die in Bookholzberg nicht dabei waren. Dadurch reduzierten sich auch die Wechselmöglichkeiten, was sich im Spielverlauf widerspiegelt. Anfangs hielten die Gäste noch einigermaßen mit, aber je länger die Partie lief, desto größer wurde der Rückstand.

Mit fünf Toren (13:18) lagen die Nordenhamer zur Pause hinten. Eine Aufholjagd wäre zu diesem Zeitpunkt definitiv noch machbar gewesen.

Doch die ersten vier Treffer des zweiten Abschnitts erzielten die Hausherren, die früh den Sieg eintüteten. Besonders den zehnfachen Bookholzberger Torschützen Ralph Ohlebusch bekamen die Nordenhamer nicht in den Griff.

„Im Gegensatz zum Gegner hatten wir wenige Alternativen auf der Bank“, sagte Trainer Christoph Holitschke. Nächste Woche müsse aber gegen Harpstedt unbedingt ein Sieg her, um nicht doch noch in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Derzeit liegen die Nordenhamer mit 21:21 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz.

HSG: Tieding, T. Hünnekens – Stöcker (9/5), Goslawski (5), Patzke (4), Geil (2), Stuhrmann (2), Palm, Pargmann, Weibert.

Spielstationen: 3:2 (7.), 7:5 (14.), 12:6 (21.), 15:9 (25.), 18:13 (30.), 22:13 (35.), 26:19 (48.), 31:22 (60.).

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Nordenhamer benötigen Konstanz

Weser-Ems-Ligist BTB/SVN in Grüppenbühren

von Thorsten Sanders

NORDENHAM Auf eine richtige Konstanz können die Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham derzeit nicht verweisen. In der Weser-Ems-Liga wechseln sich Siege und Niederlagen in schöner Regelmäßigkeit ab. Nach der 24:29-Niederlage zuletzt gegen die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn wäre am Sonnabend also mal wieder ein Erfolg fällig. Um 17.15 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Christoph Holitschke bei den Routiniers der HSG TSV Grüppenbühren/Bookholzberger TB III an.

Die Teams sind Tabellennachbarn und beide noch keinesfalls vor dem Abstieg gerettet. Die Nordenhamer haben sich aber als Siebter und einem relativ leichtem Restprogramm eine sehr gute Ausgangsposition verschafft.

Alles steht und fällt aber immer mit dem Personal, das Holitschke an den Spieltagen zur Verfügung hat. Meistens muss er lange abwarten, ob nicht doch noch jemand kurzfristig ausfällt. Das macht die Spielvorbereitung schwierig.

In Bestbesetzung könnten die Nordenhamer sicherlich auch in Bookholzberg bestehen. Die Spieler der Gastgeber verfügen über viel Routine, sind mittlerweile aber etwas in die Jahre gekommen.

Ein gutes Rezept wäre ein temporeiches Gegenstoßspiel. Diese Spielweise kommt den Gästen ohnehin entgegen. Voraussetzung ist eine stabil stehende Deckungsreihe, die für Ballgewinne sorgt. Torhüter Rene Strahlmann fällt verletzt aus. Er wird von Fabian Tieding ersetzt.

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HSG fehlen am Ende die Kräfte

von Thorsten Sanders

NORDENHAM Trotz eines guten Beginns haben die Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham am Sonnabend ihr Heimspiel gegen die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn verloren. Bis zum 20:20 hielt die Mannschaft von Trainer Christoph Holitschke noch mit, um dann dem Tabellenvierten der Weser-Ems-Liga doch noch mit 24:29 (11:10) zu unterliegen.

Anfangs spielten die Nordenhamer zielstrebig. Sie gingen mit hohem Tempo auf die gegnerischen Lücken drauf. Doch die 5:1-Führung hielt nicht sonderlich lange. Die Gäste hatten die HSG am vergangenen Wochenende beim 30:23-Auswärtssieg in Wiefelstede beobachtet und waren auf ihre Spielzüge vorbereitet. „Da gab es dann kein Durchkommen mehr“, sagte Rückraumspieler Malte Clari.

Allerdings glänzten auch die Gäste nicht mit qualitativ hochwertigem Handball. Bis zum 20:20 (51.) blieb die Partie offen. „Dann ging uns ein wenig die Puste aus“, meinte Clari. Nach den Gegentoren schlossen die Nordenhamer nun überhastet ab. Die Gäste witterten ihre Chance und zogen auf 24:20 davon. Der Rest war Formsache. Die Ammerländer kamen in den Schlussminuten nicht mehr in Bedrängnis.

„Für uns wäre mehr drin gewesen, wenn wir am Ende konzentrierter gewesen wären“, sagte Clari. So aber habe die SG verdient gewonnen.

HSG: Strahlmann, T. Hünnekens – Stöcker (8/3), Goslawski (5), Stuhrmann (4), Clari (3), Böger (1), K. Hünnekens (1), Geil (1), Mehrtens (1), Redeker, Palm, Pargmann, Weibert.

Spielstationen: 5:1 (8.), 8:5 (21.), 11:10 (30.), 14:14 (37.), 18:15 (43.), 20:20 (51.), 20:24 (55.), 23:25 (57.), 24:29 (60.).

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Nordenhamer peilen Heimsieg gegen Tabellenvierten an

Weser-Ems-Ligist HSG BTB/SVN erwartet am Sonnabend Friedrichsfehn/Petersfehn

von Thorsten Sanders

NORDENHAM Die Weser-Ems-Liga-Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham können sich an diesem Sonnabend weiter von der Abstiegszone entfernen. Um 16.30 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Christoph Holitschke den Tabellen-Vierten SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn in der Sporthalle Luisenhof. Aber selbst bei einem Heimsieg wäre die HSG noch längst nicht gesichert.

Wie es in der Weser-Ems-Liga seit Jahren üblich ist, wissen die Teams selbst nach Saisonende noch nicht genau, wie viele Mannschaften letztlich absteigen werden. In der laufenden Spielzeit wird es sogar noch ein wenig unübersichtlicher – aus verschiedenen Gründen.

Zunächst einmal wird die Sollstärke der Liga von derzeit 14 Mannschaften auf 12 reduziert. Außerdem drohen bis zu drei Landesliga-Teams in die Weser-Ems-Liga Nord abzusteigen. Wie viele Mannschaften dann in die nächsthöhere Spielklasse aufsteigen, steht auch noch in den Sternen, zumal die HSG Delmenhorst II – derzeit Tabellenzweiter – mit einem Wechsel in den Bremer Handballverband liebäugelt. Wenn es ganz ungünstig läuft, steigt sogar noch der Neunte ab.

Die Nordenhamer belegen momentan mit 21:17 Punkten den siebten Rang, aber der Neunte HSG TSV Grüppenbühren/Bookholzberger TB III liegt nur vier Zähler zurück. Jeder einzelne Sieg wäre hilfreich. Und die Blexer sind in voller Montur auch dazu in der Lage.

Allerdings muss Holitschke an jedem Wochenende bangen, ob auch wirklich alle seine Schützlinge einsatzbereit sind. Wenn ja, dann ist auch ein Gegner wie Friedrichsfehn schlagbar. Wenn nicht, wird es schwierig.

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Nordenhamer trumpfen in zweiter Halbzeit groß auf

Weser-Ems-Liga-Mannschaft der HSG BTB/SVN gewinnt auswärts

von Wolfgang Grawe

WIEFELSTEDE/NORDENHAM Die in der Weser-Ems-Liga spielenden Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham haben am Sonnabend dank einer starken zweiten Halbzeit einen Auswärtssieg gefeiert. Sie bezwangen den SV Eintracht Wiefelstede mit 30:23 (14:14). Mit 21:17 Punkten belegen die Nordenhamer den siebten Tabellenplatz.

Die Gäste erwischten einen guten Start. Sie führten mit einem kleinen Vorsprung (8:5, 11:9). „Aber dann hat Wiefelstede Oberwasser bekommen“, sagte Nordenhams Malte Clari, der zusammen mit Daniel Pargmann den verhinderten Trainer Christoph Holitschke vertrat.

Die Nordenhamer offenbarten in dieser Phase Abwehrprobleme. „Wir sind im Mittelblock ein ums andere Mal hinterlaufen worden. Außerdem hat das Rückzugsverhalten nicht gestimmt“, sagte Clari. Deshalb stand es zur Pause nur remis (14:14).

Clari und Pargmann sprachen die Fehler in ihrer Kabinenansprache an, „und die Mannschaft hat alles umgesetzt“, sagte Clari. Zwischen der 35. und 40. Minute entschieden die konzentrierten Gäste die Partie, indem sie einen Sieben-Tore-Vorsprung herauswarfen (23:16).

Das lag unter anderem an der stark verbesserten Abwehr. „Wir haben keine Einläufer-Tore und auch keine Tore nach Tempogegenstößen mehr kassiert“, freute sich Clari. Außerdem trumpften die Nordenhamer Torhüter groß auf.

Aber auch vorne lief es rund. Angeführt von Lukas Patzke und Michael Goslawski dominierten die Gäste das Spiel. Die Wiefelsteder versuchten zwar, Nordenhams Rhythmus mit wechselnden Manndeckungen zu durchbrechen. „Aber wir hatten immer eine Antwort parat“, sagte Clari. „Das war schon eine saustarke zweite Halbzeit.“

HSG: T. Hünnekens, Strahlmann – Goslawksi (11/4), Patzke (5), Redeker (3), Böger, K. Hünnekens (3), Geil (2/1), Clari (2), Pargmann, Weibert, Stuhrmann (4).

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Holitschke stellt sich auf torarme und enge Partie ein

Weser-Ems-Ligist HSG Blexer TB/SV Nordenham spielt an diesem Sonnabend in Wiefelstede

von Thorsten Sanders

NORDENHAM Die schweren Gegner haben die Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham in dieser Saison bereits fast alle hinter sich. Nun kommen die Kontrahenten, die für die Mannschaft von Trainer Christoph Holitschke einfacher zu bezwingen sind. Am Sonnabend tritt die HSG um18.45 Uhr beim Tabellen-Nachbarn SV Eintracht Wiefelstede an. Aber viele Tore dürfen die Fans beider Lager nicht erwarten.

Knappe Duelle
„Unsere direkten Duelle gingen in den vergangenen Jahren fast immer knapp aus, und es fielen meistens nur wenige Treffer“, blickt Holitschke zurück.

Die Teams hatten schon Schwierigkeiten, die 20-Tore-Marke zu erreichen. Dagegen wirkt das Hinspiel fast wie ein Tore-Festival: Die HSG gewann mit 23:21.

Die Ausgeglichenheit in den Aufeinandertreffen begründet Holitschke damit, dass sich die Teams gegenseitig sehr gut kennen. Aber diesmal rechnet sich der Coach besonders viel aus. „Wir reisen mit dem Selbstvertrauen eines Sieges gegen den Tabellen-Dritten nach Wiefelstede“, sagt er mit dem Hinweis, dass die Nordenhamer am vergangenen Wochenende das Spitzenteam der HSG TSV Grüppenbühren/Bookholzberger TB II mit 27:25 bezwangen.

Stöcker fällt aus
Viel hängt bei der HSG immer von dem Personal ab, das Coach Holitschke gerade zur Verfügung steht. Im Ammerland wird Hauke Stöcker fehlen. Während Stöcker aber nach diesem Wochenende wieder in den Kader zurückkehrt, muss Holitschke fortan auf Chris Cordsmeier komplett verzichten. „Er wird in Lübeck studieren und sich dort einem anderen Handballverein anschließen“, verkündet der Coach.

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Zwei Manndeckungen bescheren Sieg

HSG Blexen/Nordenham siegt gegen Dritten

von Thorsten Sanders

NORDENHAM Nach drei Pleiten in Folge haben die Weser-Ems-Liga-Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham am Sonnabend mal wieder gewonnen. Gegen den Tabellen-Dritten HSG TSV Grüppenbühren/Bookholzberger TB II siegte die Mannschaft von Trainer Christoph Holitschke mit 27:25 (10:14).

Die Partie war zunächst von den Abwehrreihen geprägt – sie boten den gegnerischen Angreifern kaum Entfaltungsmöglichkeit. In der ersten Halbzeit bekamen das die Gäste aber noch einen Tick besser hin. Sie führten zur Pause mit 14:10.

Doch Holitschke tüftelte eine neue Taktik aus und verpasste Grüppenbührens Halbrechten nach dem Seitenwechsel eine Manndeckung. Mit Erfolg, denn sein Team verkürzte den Rückstand immer mehr. Und weil dieser Schachzug so gut klappte, setzte Holitschke noch einen drauf. In den letzten zehn Minuten ließ er auch den Grüppenbührer Aufbauspieler in Manndeckung nehmen. Wieder mit Erfolg. „Dadurch war das Grüppenbührer Angriffsspiel endgültig lahm gelegt“, sagte Holitschke.

Spannend blieb es aber trotzdem noch. In der Schlussminute hatten die Gäste beim Spielstand von 25:26 noch die Chance zum Ausgleich, vergaben aber ihre letzte Wurfchance 20 Sekunden vor dem Abpfiff. Im Gegenzug machte Hauke Stöcker mit seinem achten Treffer zum 27:25 alles klar.

HSG: T. Hünnekens, Strahlmann – Stöcker (8/4), Goslawski (4), Patzke (4), Redeker (4), Clari (3), Geil (2), Pargmann (2), Böger, K. Hünnekens, Palm.

Spielstationen: 3:2 (8.), 5:6 (16.), 8:9 (24.), 10:14 (30.), 14:15 (37.), 18:19 (45.), 20:23 (51.), 25:25 (58.), 27:25 (60.).

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Nordenhamer geloben Besserung

von Thorsten Sanders

NORDENHAM Weiter geht’s mit dem hammerharten Programm für die Weser-Ems-Liga-Handballer der HSG Blexer TB/SV Nordenham. Nach den Partien gegen den Spitzenreiter TvdH Oldenburg (25:28) und gegen den Vierten VfL Rastede (24:40) wartet am Sonnabend der nächste dicke Brocken auf die Mannschaft von Trainer Christoph Holitschke. Um 16.30 Uhr gastiert der Dritte HSG TSV Grüppenbühren/Bookholzberger TB II in der Sporthalle Luisenhof.

Die Gäste kommen mit der Empfehlung von vier Siegen in Folge. Davon können die Hausherren nur träumen. Die Niederlage gegen die Haarentorer hielten sie mit einem guten Spiel noch in Grenzen, aber die Leistung gegen Rastede war zumindest in der zweiten Halbzeit schwach.

Nur 35 Minuten lang durften die Nordenhamer von einem Auswärtssieg im Ammerland träumen. Zu diesem Zeitpunkt lagen sie lediglich mit 17:19 hinten, gerieten danach aber unter die Räder. Erfahrene Kräfte wie Malte Clari, Hauke Stöcker und Christoph Geil fehlten an allen Ecken und Enden. Und der einzige treffsichere Schütze, Michael Goslawski, wurde ab der 20. Minute mit einer Manndeckung aus dem Spiel genommen. Wer gegen Grüppenbühren in den Kader zurückkehren wird, entscheidet sich kurzfristig. Bei erneuten Ausfällen müssen eben weiter die jungen Akteure Verantwortung übernehmen. In Rastede haben sie Lehrgeld bezahlen müssen. Diesmal wollen sie ihre Sache besser machen.

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